Unterschiedliche Schulsysteme führen zu Problemen

Eines der großen Probleme unserer Zeit ist die Tatsache, dass die Schulsysteme von Land zu Land, teilweise sogar von Region zu Region verschieden sind. Viele Personen bekommen immer mehr mobil, und so ist auch für Personen mit Kindern der Umzug von einem Land in ein anderes keine Seltenheit mehr. Für die Kinder kann dies aber ein großes Problem darstellen, da sie sich plötzlich in einem anderen Schulsystem befinden.

Gemeinsamkeiten, aber auch viele Unterschiede
Die Schulsysteme unterschiedlicher Länder unterscheiden sich mehr oder weniger stark. In den meisten Ländern beginnt die Schuldbildung mit dem Kindergarten, der aber in vielen Ländern auf freiwilliger Basis besucht wird. Die erste obligatorische Schulstufe wird Grundstufe oder Primar- oder Elementarschule genannt. Die Schule beginnt meist in etwa mit dem 7. Lebensjahr und dauert etwa 5 – 6 Jahre. Gefolgt wird die Elementarstufe von einer Sekundarstufe, welche direkt an die Primarschule anschließt. Je nach Land ist diese auch noch in unterschiedliche Leistungsstufen unterteilt die mehr oder weniger durchlässig sind. In manchen Ländern ist es auch üblich, dass die Sekundarstufe von Schülern, welche keine universitäre Laufbahn anstreben, nicht bis zum Ende hin besucht wird.

Auf die Sekundarstufe folgt in den meisten Ländern eine tertiäre Stufe, welche aber in der Regel nicht mehr obligatorisch ist. Dabei kann es sich sowohl um eine universitäre Ausbildung als auch um eine professionelle Ausbildung handeln. Während die beruflichen Ausbildungen auch hier von Land zu Land sehr verschieden sind ist es bei den universitären Ausbildungen in letzter Zeit zu einer gewissen Harmonisierung gekommen. Diese ermöglicht es, dass ein Student mit einer universitären Zulassung meist auch in einem anderen Land studieren kann. Auch werden die meisten universitären Abschlüsse anerkannt, wodurch es für den Studenten möglich ist, die Universität zu wechseln.

Länderspezifische Anforderungen führen zu Problemen
Neben den Unterschieden in den Schulsystemen führen auch weitere, dem Land spezifische Anforderungen für Studenten aus anderen Ländern. So ist ein Schulbesuch meist nur in der lokalen Landessprache üblich und in jedem Land werden andere Fremdsprachen unterrichtet. In Fächern wie Geschichte oder Geographie ist der Lehrstoff zudem sehr stark lokal gefärbt, so dass Schüler, welche theoretisch auf demselben Niveau wären, einen ganz anderen Stoff gelernt haben. Und selbst in Fächern wie Mathematik oder Physik kann der Schwerpunkt in unterschiedlichen Ländern auf unterschiedlichen Themen liegen, so dass eine theoretisch ebenbürtige Ausbildung in der Realität sehr große Wissenslücken in einzelnen Teilstücken aufweisen kann.

Internationale Schulen bieten eine Lösung
Eine der Lösungen für dieses Problem sind die internationalen Schulen. Diese richten sich, unabhängig vom Land in welchem sie sich befinden, am britischen Lehrplan aus. Als Folge dessen kriegen die Studenten, welche diese Schulen besuchen, auch einen britischen Schulabschluss. Da dieser aber wiederum von den meisten Universitäten akzeptiert wird, stellt dies eine sehr gute Lösung des Problems dar.