Frühförderung im Kindergarten – Lernen fürs Leben

Was Hänschen nicht lernt, das lernt Hans nimmer mehr. So lautet ein bekanntes Sprichwort und es steckt viel Wahrheit darin. Lernen bedeutet nicht nur Lesen, Schreiben und Rechnen, sondern im Kindergartenalter vor allem das Erlernen von alltäglichen Handlungen, sozialer Kompetenz und vielen anderen Sachen, die man zum Leben braucht. Die Kinder lernen oft unwissentlich, ohne Anstrengung und ohne Druck, und dennoch prägt Etliches davon ihre Zukunft. Schauen wir genauer in die jungen Jahre, die uns alle zu den Menschen machen, die die Welt beeinflussen.

Gemeinsam lernt man leichter

Sozialkompetenz ist ohne Frage eine der wichtigsten Eigenschaften eines erwachsenen Menschen. Was Sozialkompetenz genau bedeutet und was man darunter versteht, das erfährt man aus Büchern, in der Schule oder im Studium. Wie sie aber gelebt wird, das lernt man als Kind in einer Gruppe. Man muss zwangsläufig mit den anderen Kindern in Interaktion treten, es entstehen Freundschaften, es müssen Konflikte gelöst werden. Jeder findet intuitiv in der Gruppe seinen Platz und erfährt, was es heißt, sich durchzusetzen oder auch zurückzustecken.

Freude vervielfacht sich, wenn man sie teilt

Natürlich wird im Kindergarten nicht nur zusammen gelernt, gestritten und gelacht, es wird auch gefeiert. Geburtstage sind eine willkommene Gelegenheit, sich zusammen zu amüsieren und zu erfahren, wie schön es ist, solche Tage mit seinen liebsten Mitmenschen zu teilen. Zwei Dinge darf man an einem Kindergeburtstag auf keinen Fall vergessen: unterhaltsame Spiele und jede Menge Leckereien. Im Kleinkind-Alter sind Spiele mit viel Bewegung und Toben besonders hoch im Kurs. Auch elektronisch gestützte Aktivitäten finden tatsächlich viel Anklang und begeistern die Kleinen. Was das Essen angeht, so kommt man an Süßigkeiten nicht vorbei. Bei größeren Gruppen bietet sich ein Buffet an, an dem sich jeder bedienen kann. Besonders für eine gelungene Dekoration können sich Kinder begeistern, das Essen sollte auf keinen Fall langweilig aussehen. Bunte Muffins mit Gesichtern gehören ebenso dazu wie zum Beispiel eine tolle Benjamin Blümchen Torte mit passenden Geburtstagskerzen. Als Kleinigkeiten „to go“ bieten sich buntes Popcorn oder Kekse an. Bei den Getränken ist Kreativität gefragt. Auf der Beliebtheitsskala ist Bowle ganz oben, sie lässt sich wunderbar individuell nach den Vorlieben zubereiten.

Begreifen kommt von Greifen

Kleine Kinder möchten alles ganz genau mit ihren Sinnen entdecken. Am liebsten wollen sie alles anfassen und nicht nur angucken. Das ist auch richtig so, denn nur so entwickelt sich die Motorik, die man später überall im Leben braucht. Fingerfertigkeit und Geschick werden auf diese Weise trainiert und der Tastsinn geschult. Dazu lernt das Gehirn ganz automatisch, die Sinneseindrücke zu kombinieren. Diese durchaus fördernde Lernform von „Begreifen“ haben auch viele Museen und Ausstellungen übernommen, dort findet man vielfach dunkle Kästen, in die man rein greifen kann und erraten muss, was sich in ihnen befindet. Es liegt eben in der Natur des Menschen, Dinge nicht nur zu sehen und zu hören, sondern auch zu tasten. So manches Mal sollten wir Erwachsene uns auch daran erinnern, wie sich weiches Moos anfühlt oder ein schöner warmer Sommerregen.

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